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40 Ideen zum Papiersparen - nachhaltig & günstig

  • Autorenbild: Kieselstein (Stefanie Kießling)
    Kieselstein (Stefanie Kießling)
  • 31. März 2023
  • 8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Feb.

Warum Papier sparen wichtiger ist, als du denkst:

Wir verbrauchen laut Umweltbundesamt in Deutschland pro Kopf durchschnittlich 190kg Papier pro Jahr! Dafür braucht man 408,50 kg Holz, 2464,30 kWh Energie, wofür ihr 49 tausend Tassen Kaffee erhitzen könntet, 184,30 kg CO2 und 9547,5 Liter Wasser. (Tiefer gehende Infos für Zero Waste Nerds: weshalb man Papier einsparen)


Infografik zum Ressourcenverbrauch der Papierherstellung: Jährlicher Bedarf an Holz, Wasser und Energie pro Person in Deutschland. Zahlen wie im Text erwähnt
Statistik: So viele Ressourcen verbraucht unsere Papierproduktion pro Jahr.

Kann man das reduzieren? Ja!

Wäre das umweltfreundlicher? Ja!

Also machen wir das doch!

Aber wie?

Wir haben 40 Punkte zusammengetragen:

Papiersparen fängt schon beim Einkaufen an:

Eine Papiertüte von der Supermarktkette Basic, auf der steht: "Brauchst Du mich wirklich? Du kannst dein Obst und Gemüse gerne auch lose an die Kasse bringen und dort in deine Tasche packen.
  • Lasst die Papiertüten im Geschäft liegen und füllt stattdessen die Ware in (eine) eigene mitgebrachte Tragetasche (n)! Äpfel kann man beispielsweise auch lose in den Einkaufswagen packen. Sogar ein paar Supermärkte weisen seit 2019 fragen auf ihren Papiertüten, ob man tatsächlich eine Verpackung braucht.

  • Verzichtet auf Werbung und vermerkt das auf Eurem Briefkasten. Beispiel: Bei mir steht darauf: "Bitte keine Werbung, kostenlosen Wurfsendungen und teiladressierte Werbemittel einwerfen!" Wenn ich kostenlose Wurfsendungen nicht extra erwähne, bekomme ich sonst auch VHS-Kataloge oder Hefte der Gemeinde. Die sehe ich mir lieber online an. Bei teiladressierten Wurfsendungen bekäme ich Werbematerial, das "An die Einwohner der Musterstraße XX" adressiert ist.

  • Verzichtet auf den Kassenbon - wenn möglich! Seit der Belegausgabepflicht ist dies leider kompliziert geworden. Bei offenen Ladenkassensystemen kann darauf verzichtet werden. Manche Kassenzettel können digital übertragen und dann gelöscht werden. Übrigens werden viele Bons auf Bisphenol-haltiges Thermopapier gedruckt! Auch wenn BPA mittlerweile nicht mehr komplett als Entwicklerchemikalie verwendet werden kann und darf, gilt das nicht für andere Bisphenole. Diese sind ebenfalls nicht unbedenklich. BPS beispielsweise könne laut Europäischer Chemikalienagentur (ECHA) der Fruchtbarkeit und dem ungeborenen Kind schaden. Update 24.2.2026: seit letztem Jahr bieten viele Drogerien und Supermärkte eigene Apps an. Wenn ihr sie eh schon habt, könnt ihr darüber den Kassenzettel übrigens digital erhalten. Achtung: Ich rate hier weder zu den Apps noch davon ab. Ich bin mir nicht sicher, ob die Vielzahl an Apps nicht rückwirkend umweltschädlich sind, weil man langfristig modernere Handys mit mehr Speicher etc braucht.

  • Lehnt zugesteckte Werbeflyer ab, die man oft in der Fußgängerzone oder an Ständen aufgedrückt bekommt!

  • Vermeidet Aufkleber! Diese sind in der Regel ohnehin Restmüll: Es gibt Läden mit Selbstbedienungswaagen, deren Aufkleber ihr mit zur Kasse nehmen müsst. Es gibt aber auch Supermärkte, die darauf verzichten.

  • Zur Kundenbindung bieten manche Unternehmen Bonuskarten an, die mit Stickern befüllt werden können. Dafür kann man sich rabattierte Bonusware wie Töpfe aussuchen oder bekommt einen Gutschein oder Prozente für den nächsten Einkauf. Wenn ihr könnt und mögt, verzichtet auch hierauf! Oft fahrt ihr mit solchen Werbedeals nicht billiger. Update: mittlerweile laufen viele solcher Aktionen auch digital. Wahrscheinlich ist dieser Tipp bald obsolet. Nichtsdestotrotz hinterfragt solche Bonussysteme und fragt euch, ob ihr den Bonus, den Topf oder was auch immer sie bieten wirklich braucht. Bonussysteme verführen oft zu unnötigen Konsum. Geldwerte Rabatte auf den nächsten Einkauf sind umweltfreundlicher.

  • Kinder nicht für Werbezwecke missbrauchen lassen: Kinder versuchen findige Unternehmen durch Sammelsticker zu ködern, die man pro Einkauf oder je nach Einkaufsbetrag erhält. Hintergrund: Eure Kinder werden dadurch manipuliert, damit ihre Eltern dauernd in diesem Geschäft einkaufen gehen, damit sie die Sammelsticker oder -Karten bekommen. Diese Sticker oder Karten kann man in ein Album kleben, das meist auch noch gekauft werden muss und selten voll wird. Fragt euch, ob ihr das wirklich braucht oder diese Marketingstrategie durchschaut und ablehnt.

  • Abwaschbare Stifte: Wenn ihr Gläser, Boxen oder Dosen z.B. für die Vorratshaltung oder zum Einfrieren beschriften wollt, nutzt einen wieder auffüllbaren Kreide- oder Folienstift

  • Schreibt die Adresse auf einen Brief statt einen Adressaufkleber zu benutzen! Das ist besonders im privaten Bereich umsetzbar.

Wenn ihr ein Handy haben, nutzt es vielseitig:

(ok, mittlerweile haben eigentlich die meisten ein Handy, aber vor 12 Jahren nicht - Update 2026)

  • als digitale Visitenkarte

  • Kalender

  • Schreibt mit der Notizfunktion die Einkaufsliste oder den Essensplan für die Woche!

  • Oder nutzt für Einkaufszettel alte Bilder der Kinder und schreibt auf die Rückseite. (Reusing - wiederverwenden)

  • Verzichtet, falls ihr Internet habt, auf Telefon- und Branchenbücher!

  • Kündigt Kataloge und nutzt Bestellmöglichkeiten bei Bedarf online!

  • Druckt so wenig, wie möglich aus, und speichert Notwendiges digital! Wenn ihr drucken müsst, dann besser beidseitig.

  • Schreibt E-Mails statt Briefe!

  • Glückwunschkarten gibt es auch digital. Ihr könnt sie auch sehr persönlich gestalten. Alternative, wenn ihr die Möglichkeit habt vor Ort seid: Verzichtet auf die Karte und drückt stattdessen den Menschen in natura einmal ganz fest. Schaut ihm in die Augen und sagt aufrichtig gemeinte, individuelle, liebe Worte. Damit kann man einen Menschen so berühren! Man sagt sich zu selten, wie sehr man sich schätzt oder gern hat.

  • Nutzt Brotzeitdosen statt Butterbrotpapier! Wenn Ihr abtrennen müsst, nutzt abgetrennte Brotzeitdosen, kauft Trenner nach, nutzt ein Wachstuch (zeig ich hier) oder andere kleine Boxen.

  • Mehrweg bei To-Go: In manchen Restaurants und Imbissen bekommt man das Bestellte in Wegwerfbechern und -behälter. Servietten aus Papier inklusive. Nehmt Eure eigenen Behälter mit oder nutzt bei Ketten und großen Anbietern das seit 2023 etablierte Mehrwegangebot. Lehnt beim Bestellen Papierstrohhalme, Servietten oder bei Eis die Tropftüten ab.


Geschenk, das in Glitzerpapier eingewickelt ist. Eine rote Schleife ist oben darauf.
  • Wiederverwertbare Geschenkverpackungen Wie wäre es mit Stoffgeschenkpapier (Furoshiki), schöne Kartons, Taschen, Handtücher oder Säckchen. Säcke oder Taschen kann man beispielsweise aus einem alten Leintuch oder Pullover selbst machen! Viele Tipps, wie das aussehen kann, findet ihr hier. Es ist auch etwas für die Glitzerfraktion dabei! 😉

  • Versand:Wenn ihr ein Päckchen verschicken wollt, dann könnt ihr einen ausgedienten Karton nutzen. Den müsst ihr nicht zu Hause horten, wenn ihr keinen Platz haben. Beim nächsten Einkauf schreibt den Karton mit auf die Einkaufsliste, damit ihr ihn nicht vergesst. Ihr bekommt ihn in den Läden aber meist umsonst. Einfach nachfragen! Keine Sorge vor schrägen Blicken, das machen viele! Möglichkeiten: z.B. Lebensmittelläden, Schuhgeschäfte..

  • Umzug: Das Gleiche könnt Ihr auch für Umzugskartons machen. Gebraucht kaufen spart Geld! Fragt in Gruppen oder gebt ein Gesuch bei Kleinanzeigen auf! Viele nutzen auch Obstkartons aus dem Supermarkt. Bekommt ihr auf Nachfrage gegen ein kleines Trinkgeld.

  • Repacket bietet eine App an mit einem tollen Service für Händler und Privatpersonen an. Sie zeigt die Standorte auf, bei denen Leute ihre gebrauchten, aber neuwertigen Kartons kostenlos abgeben. Gleichzeitig zeigt sie, wer regelmäßig Kartons braucht. Weiternutzen ist besser als Wegwerfen. Weitere Informationen findet ihr unter repacket.de.

Ein Korb mit Kinderbüchern
  • Nutzt die Bücherei für Bücher, Zeitschriften, DVDs- und CDs (Inlays aus Papier und grundsätzlich auch wegen der Müllvermeidung)! Manche verlangen einen kleinen Jahresbeitrag, manche nicht. Hier könnt ihr meistens auch Bücher digital für den Reader ausleihen. Mehr dazu.

  • Privat tauschen und leihen: Fragt nach und leiht euch Bücher von Freunden, Verwandten und Bekannten, bevor ihr Medien neu kauft! In den sozialen Medien gibt es auch Tauschgruppen für Leseratten. Toll auch bei Exit-Büchern oder Weihnachtskalenderbüchern.

  • Second hand kaufen ist bei Büchern auch eine Option z.B. Kleinanzeigen oder Momox. Selbstverständlich ist selbst verkaufen und weitergeben genauso wichtig!

Büchergondel -  ein öffentlicher Bücherschrank zu Büchertausch
  • Nutzt öffentliche Bücherschränke! Hier könnt ihr Euch Bücher nehmen, aber auch selbst welche abgeben. Öffentliche Bücherschränke in der Region Rosenheim, findet Ihr hier.

  • Bücher weitergeben statt verstauben lassen. Bücher, die ihr nicht mehr lest, verstauben nur. Bevor ihr sie zum recyceln gebt, ist wiederverwenden noch besser. Büchereien nehmen oft gut erhaltene und nicht zu alte Bücher an (10 Jahre). Es gibt des weiteren Händler für Bücher. Verkauft oder verschenkt über Kleinanzeigen, nebenan.de, auf Gruppen in den sozialen Medien, bei Verschenk-Märkten, Flohmärkten oder Kostnix-Läden.

  • Reader für Vielleser: Für Vielleser mit besonderen Vorlieben, die in Büchereien nicht oft zu finden sind, bietet sich ein Reader oder ein gut aufgelöstes Tablet statt Büchern an! Ab ca. 25 Büchern lohnt sich ein Reader. Ein Reader braucht im Durchschnitt zur Produktion 24 kg CO2, ein Buch 1 kg.

  • Zeitschriften leihen: Fans von Zeitschriften in nicht digitaler Form können beispielsweise auch auf den Lesezirkel zurückgreifen.

  • Fotoprints? Überlegt, ob Eure Fotos wirklich ausgedruckt sein müssen. Fotos auf Fotopapier gehören in den Restmüll und werden nicht recycelt.

  • Digitale Info-Briefe: Fragt in Schule, Kindergarten oder in der Arbeit nach, ob die Rundbriefe nicht auch digital zu erhalten sind. Update 2023: Das wird seit 2 Jahren immer mehr gemacht aufgrund der Pandemie immer mehr, wenn auch nicht immer, gemacht. Aber natürlich sollte das auch für Kirchenbriefe etc. gelten.

  • Verzichtet auf Backpapier und fettet stattdessen das Backblech ein!

  • Komposttüten aus Papier müssen nicht sein. Alternativ: ein Gefäß oder eine Schüssel und bringt die Abfälle damit auf den Kompost! Tipp für die Kompostierungsanlage: friert das Kompostmaterial ein. Dafür eignet sich am besten eine Edelstahlschüssel. Denn innerhalb weniger Minuten ist das Gefriergut am Rand angetaut, so dass es sich leicht aus der Schüssel löst und in die Komposttonnen geworfen werden kann.

  • Eierkartons im Mehrweg: Es gibt Eierkartons aus Bioplastik, die ihr immer wieder hygienisch verwenden könnt. Vom Wiederverwenden von Einwegeierkartons wird wegen Salmonellengefahr oft abgeraten. Entscheidet selbst! Eier dürfen nicht in schon gebrauchten Eierkartons verpackt werden (Verkaufsverpackungen). Aber Kunden dürfen ihre eigenen Verpackungen mitnehmen und darin abfüllen. Das Risiko liegt beim Kunden, also bei Euch!

  • Benutzt kein Wegwerfgeschirr, stattdessen lieber Euer eigenes z.B: Kindergeburtstag!

  • Investiert in eigene Mehrwegmöglichkeiten, um Papier oder die Papierverpackungen einzusparen: Stoffservietten- und Stofftaschentücher ersetzen die Varianten aus Papier, Lappen statt Einwegwischtücher, nutzen Sie Handtücher aus Stoff statt aus Papier, Menstruationscups oder waschbare Binden leisten Dienste in der Damenhygiene.

  • Klopapier Alternativen: viele Menschen auf der Welt benutzen gar keines. Es gibt also Alternativen wie Bidet, Wasser-WC, Hygiendusche etc. Proktologen empfehlen das sogar.

  • Wiederverwendbare Teebeutel: Kauft Tee lose und verwendet ein Edelstahlsieb. Beides bekommt ihr im Teeladen. Damit spart ihr pro Packung einiges an Müll.

Teebeutel mit Verpackung auf einem Haufen im Vergleich zu einem Minihaufen - das ist der bisschen Tee, was man bekommt.
So wenig Tee bekommt ihr für diese ganzen Teebeutel! Mehr solcher Bilder sind in meiner Galerie des Grauens
  • Als Samentüten wiederverwenden: Habt einen Brief erhalten, könnt ihr den

    Umschlag als Samentüten zweckentfremden. Samentüten könnt ihr aber aus jedem Altpapier z.B. Geschenkpapier falten: Faltanleitung Samentüten

  • Backwaren: Müssen Muffins und Pralinen zur Zierde in einer Extra Papierform stecken? Man kann sie auch in Gläsern oder Muffinformen aus Metall ohne Papier backen. Verzieren kann man auch mit Toppings, Puderzucker etc. - falls das für euch überhaupt im Alltag nötig ist.

  • Gastronomie: Manche Gastronomiebetriebe verzichten auf die Tageskarten und schreiben sie einfach auf gut sichtbar angebrachte Tafeln. So werben auch manche Einzelhändler vor ihrem Geschäft statt auf Plakaten. In Café und Eisdielen kann man auf die Papieruntersetzer verzichten, Papierstrohhalme nur auf Anfrage herausgeben etc.

  • Bevorzugt den Blauen Engel: Wenn ihr Papierprodukte kaufen wollt, könnt ihr darauf achten, dass sie aus Recyclingpapier hergestellt wurden. Das Siegel "Der blaue Engel" gibt darüber Aufschluss! Damit spart ihr Energie, Holz, Wasser, Co2 und Chemikalien. Mehr zum blauen Engel!

  • Trennt und recycelt Euer Papier und verwendet es wieder, wo es geht!

  • Verbundmaterial meiden! Kauft möglichst wenig Produkte, bei denen das Papier schwer- oder untrennbar mit einem anderen Stoff verbunden ist.

  • Verzichtet auf ausgedruckte Kalender. Wenn euch das bei schönen Bildkalender schwer fällt, könnt ihr hinterher noch Geschenktaschen daraus basteln. Die ist kinderleicht. Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung findet Ihr hier.

Das sind Papier- und gleichzeitig Mülleinsparmöglichkeiten, die uns im Alltag aufgefallen sind. Habt ihr noch Ideen?- Dann schreibt uns über Kontakt oder direkt ganz unten in die Kommentare!

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3 Kommentare


Ju
01. Nov. 2025

....Und pS:

Meine Wanderkarten, Notitzbücher, Bücher sind normalerweise auch in 50 Jahren noch so zu gebrauchen wie heute! 😀

Ein Smartphone ist ja in ein paar Jahren bereits out und muss enregieintensiv und umweltbelastend recyclet werden....😑

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Ju
01. Nov. 2025

Hallo - ich sehe hier neben all den Super Tips und Ideen EIN großes Missverständnis:

Das Nutzen von EMails, Apps und anderen digitalen Möglichkeiten bedeutet tatsächlich eine gigantische ENERGIE- und RESSOURCENVERSCHWENDUNG. Für uns nur nicht sichtbar....


Beispiel 1: JEDE einzelne EMail - auch die im Papierkorb, oder die aus dem Papierkorb gelöschten - aber eben nicht endgültig gelöschten (ausprobieren!) liegt auf einem Server /Serverterminal, in einem Serverpark (in eisigen Gegenden, um die Systeme möglichst günstig runterzukühlen) und VERBRAUCHT dort ununterbrochen STROM.

Beispiel 2: Ich kaufe eine Wanderkarte.

Ja, sie hat den nachwachsenden Rohstoff Holz und kostbares Wasser, sowie Energie und Chemie zum Druck und Auslieferung verbraucht.

NUR: Eine Wander-App die ich an jeder Wegbiegung anfunke, oder das GPS, zusammen mit…


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Stefanie Kießling
Stefanie Kießling
02. Nov. 2025
Antwort an

Hi Ju,


ja, hier ist ein großes Missverständnis! ;) Du meinst offenbar, dass ich empfehle alles digital zu nutzen. Das mache ich nicht. Aber gut, dass du da noch einmal nachhakst. Ich empfehle alles so wenig wie möglich zu nutzen von streamen, Emails oder Chat GPT (Falls überhaupt nötig).

Aber dann mit Bedacht z.B. Emails:

20 g CO2 entstehen pro Brief. Einbezogen sind dabei die benötigten Ressourcen für Papierherstellung, Druck und Transport. Mails benötigen dagegen kein Papier (auch Kuverts) und müssen vor allem nicht per Auto oder gar Flugzeug transportiert werden. Für eine E-Mail kann man mit 10 g CO2 rechnen. Hier ist es der Strom für die Rechenzentren, aber auch der für Nutzung und Produktion von Routern, Smartphones, Computern/Laptops, Bildschirme…


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