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Reparieren statt wegwerfen: Lohnt sich ein Reparatur-Café wirklich?




Lohnt sich eigentlich ein Reparatur-Café?

Wird da überhaupt viel in Stand gesetzt?

 

Wir schauen uns dafür die Bilanz eines Reparatur-Cafés an – in einer bayerischen Marktgemeinde Bruckmühl zwischen München und Rosenheim an.

 

Vergangenes Jahr fand es 8 mal statt, immer samstags für 3 Stunden.

236 Dinge wurden dort angenommen. Ich sage angenommen, weil wir einige Leute nach Hause schicken mussten.

Ich plaudere aus dem Nähkästchen. Wir wurden in der Tat seit letztem Jahr an manchen Tagen überrannt.

Nach einer Stunde bildete sich schon eine so große Schlange, die wir nicht mehr schaffen würden. Das ist für uns ein neues Phänomen.

Die meisten Dinge waren defekte Elektrogeräte wie Toaster, DVD-Player oder Küchenmaschinen. Das machten 64 Prozent aus.

Der Rest waren Textilien wie Kleidung und Plüschtiere, Möbel, Fahrräder – aber auch auffällig viele Uhren.

Davon haben wir am Reparaturtag mehr als die Hälfte, also 63 %, wieder funktionsfähig gemacht.

Bei weiteren 13 Prozent fehlte beispielsweise ein Ersatzteil und es wurde auf das nächste Mal vertagt oder das Reparaturteam leitetet die Leute an, wie sie es selbst machen konnten.

Manchmal konnten wir auch nicht sicher überprüfen, ob das Gerät nun funktionierte, wenn beispielsweise keine Kassette mitgebracht wurde für Kassettenrekorder. Also bitte immer mitbringen. Wir wissen also bei 3 Prozent nicht, ob es geklappt hat.

Insgesamt – auch im Vergleich zu den vergangenen Jahren - kann man aber sagen, dass das Reparatur-Café in 70-80 Prozent der Fälle erfolgreich ist.

Die Antwort ist ganz klar „ja“.

 

 

 

 

 

 

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